AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Nachfolgend finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von PrimusAid für die Buchung und Teilnahme an unseren Erste-Hilfe-Kursen. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch, bevor Sie sich zu einem Kurs anmelden. Beachten Sie ebenfalls das aktuelle Preis- Leistungsverzeichnis, das Sie hier einsehen können.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen PrimusAid, Ken Pape, Breite Lade 56, 31275 Lehrte (nachfolgend „Anbieter“) und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (nachfolgend „Kunde“) über die Buchung und Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen, Erste-Hilfe-Fortbildungen sowie sonstigen vom Anbieter angebotenen Kursen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Anmeldung zu einem Kurs erfolgt über das Buchungsformular auf der Website, per E-Mail, telefonisch oder schriftlich. Mit der Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Anmeldung durch eine Bestätigung (z. B. per E-Mail) annimmt oder mit der Kursdurchführung beginnt. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst mit dieser Bestätigung.
Bei Kursen mit begrenzter Teilnehmerzahl erfolgt die Vergabe der Plätze in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Ist ein Kurs ausgebucht, wird der Kunde hierüber informiert und nach Möglichkeit auf einen alternativen Termin verwiesen.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website bzw. im Angebot angegebenen Kursgebühren. Der Anbieter macht von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch; eine Umsatzsteuer wird daher nicht ausgewiesen.
Die Kursgebühr wird per Rechnung gestellt und ist innerhalb von 14 Tagen nach erfolgter Leistung zur Zahlung fällig.
Sofern eine Abrechnung mit der zuständigen Berufsgenossenschaft bzw. dem zuständigen Unfallversicherungsträger (BG/UVT) vorgesehen ist, erfolgt die Rechnungsstellung direkt an diese Stelle. Ist eine solche Abrechnung nicht möglich, etwa weil die Kostenübernahme abgelehnt wird oder die Voraussetzungen hierfür nicht vorliegen, geht die Kursgebühr in vollem Umfang zulasten der anmeldenden Person bzw. des anmeldenden Unternehmens.
Enthaltene Leistungen (z. B. Kursmaterial, Verpflegung, Bescheinigung) ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung.
Der Kunde kann bis 7 Tage vor Kursbeginn kostenfrei von der Anmeldung zurücktreten. Bei einem späteren Rücktritt gelten folgende Ausfallgebühren:
Ein verspätetes Erscheinen kann vom Ausbilder als Nichterscheinen gewertet werden, wenn dadurch eine ordnungsgemäße Teilnahme am Kurs nicht mehr gewährleistet ist. Der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet, die volle Kursgebühr zu entrichten.
Eine Umbuchung auf einen anderen Termin kann bis 7 Tage vor Kursbeginn eigenständig und kostenfrei erfolgen, sofern ein freier Platz verfügbar ist. Bei einer späteren Umbuchung gelten dieselben Rahmenbedingungen wie beim Rücktritt (siehe oben).
Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bei Fernabsatzverträgen bleibt hiervon unberührt, soweit es nach § 356 Abs. 4 BGB nicht bereits durch den Beginn der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden erloschen ist.
Der Anbieter behält sich vor, Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl, Krankheit des Ausbilders oder aus sonstigen wichtigen Gründen abzusagen oder zu verschieben, auch kurzfristig und ohne Einhaltung einer Frist. Der Kunde wird hierüber unverzüglich informiert.
Im Falle einer Absage durch den Anbieter erhält der Kunde nach Wahl einen Ersatztermin oder die vollständige Erstattung bereits gezahlter Kursgebühren. Ein darüberhinausgehender Anspruch auf Entschädigung oder Ersatz weiterer Aufwendungen (z. B. Anfahrtskosten, Verdienstausfall) besteht nicht.
Die Teilnahme an praktischen Übungen (z. B. Herz-Lungen-Wiederbelebung am Boden) erfordert eine der Übung angemessene körperliche und gesundheitliche Verfassung. Der Kunde ist verpflichtet, den Ausbilder vor Kursbeginn über gesundheitliche Einschränkungen zu informieren, die der Teilnahme an praktischen Übungen entgegenstehen könnten.
Für die Teilnahme an den angebotenen Kursen bestehen keine besonderen Zulassungsvoraussetzungen.
Teilnehmende erscheinen pünktlich und in angemessener Kleidung für praktische Übungen. Bei verspätetem Erscheinen kann die Teilnahme aus organisatorischen oder inhaltlichen Gründen eingeschränkt oder ausgeschlossen sein.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung oder einer arglistigen Täuschung durch den Anbieter beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie soweit gesetzlich zwingend eine unbeschränkte Haftung vorgesehen ist.
Für das eigenständige Handeln der Teilnehmenden während praktischer Übungen sowie für Schäden, die durch Nichtbeachtung der Anweisungen des Ausbilders entstehen, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
Nach erfolgreicher und vollständiger Teilnahme an einem Kurs erhält der Kunde eine Teilnahmebescheinigung. Voraussetzung ist die durchgehende Anwesenheit sowie die aktive Teilnahme an den praktischen Übungen.
Bei Kursen, deren Inhalte an die Vorgaben der zuständigen Kostenträger oder Berufsgenossenschaften angelehnt sind (z. B. betriebliche Ersthelfer), richten sich Gültigkeit und Anerkennung der Bescheinigung nach den jeweils aktuellen Vorgaben der zuständigen Stellen.
Voraussetzung für die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung ist außerdem, dass der Ausbilder davon überzeugt ist, dass die teilnehmende Person alle praktischen Kursinhalte eigenständig und sicher durchführen kann. Ist dies nach Einschätzung des Ausbilders nicht der Fall, kann die Ausstellung der Bescheinigung verweigert oder von einer erneuten Teilnahme bzw. Übung abhängig gemacht werden.
Informationen zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Kursbuchung und -durchführung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Stand: 07. September 2026